Zeitrafferintervall richtig einstellen | GoPro | Beispiele

Zeitraffer GoPro richtig einstellen, Beispiele

zurück zur Hauptseite GoPro Hero3 Tutorials

Zeitrafferintervall richtig einstellen | GoPro | Beispiele


Voraussetzungen:


Um einen Zeitrafferfilm zu erstellen benötigt ihr die GoPro, ein Stativ, die Freeware GoPro Studio und einen Computer, der in der Lage sein muss 1080p Videos zu rendern. Die GoPro App fürs Smartphone kann ich euch sehr empfehlen, diese auch zu nutzen. Natürlich solltet ihr auch gutes Wetter haben oder zumindest ein Motiv wofür es sich lohnt mehrere Stunden zu investieren. Der Zeitfaktor spielt bei Zeitrafferaufnahmen aus unterschiedlicher Sichtweise eine mehrfache Rolle. Die Dauer in Echtzeit solltet ihr zumindest nicht unterschätzen.


Funktionsweise von Zeitrafferaufnahmen:

Wie funktioniert ein Zeitraffer Video? Das menschliche Auge benötigt 25 Fotos pro Sekunde um diese Fotos als bewegten Film wahrnehmen zu können. Bei einem Zeitraffer werden in einem festgelegten Intervall sehr viele Fotos gemacht. Abhängig vom definierten Ziel sind es in etwa zwischen 300 bis hin zu 2000 Fotos oder mehr für einen einzelnen Zeitraffer Clip von 10s bis hin zu 2 Minuten. In einem Videoschnittprogramm fügt man die entsprechenden Fotos hintereinander. Die Anzeigedauer eines jeden Fotos beträgt 0,04s. Damit ergeben sich pro Sekunde 25 Fotos. Die Gesamtanzahl Fotos bestimmt demnach die Länge des Zeitraffer Videos. Der Echtzeitumfang der Realität ist dabei abhängig vom eingestellten Intervall. Je größer das eingestellte Intervall ist, desto mehr Echtzeit (Realität) wird komprimiert im Zeitraffer dargestellt.

Richtig coole Zeitrafferaufnahmen erreicht ihr mit diesem Zubehör:


Worauf sollte man bei Zeitrafferaufnahmen achten?

Zeitrafferintervall richtig einstellen

Es gibt einige Erfahrungen, aus denen man lernen wird. „Fehler sind dazu da, gemacht zu werden“. Ich möchte nur auf einige Fehler hinweisen, die manchmal durch Unwissenheit und manchmal aufgrund von Vergesslichkeit gemacht werden.

- achtet auf eure Schatten
euer eigener Schatten sollte nicht im Motiv zu sehen sein, wenn ihr euch hinter der GoPro aufhaltet. Außerdem solltet ihr es vermeiden, dass die GoPro im ständigen Wechsel zwischen Sonne und Schatten steht. Dies führt zu ständig wechselnden Belichtungszeiten und bringt Unruhe/Nervosität in den Zeitraffer. Der Schatten des Stativs kann bei Sonnenuntergang immer größer werden und ins Motiv „reinwandern“.

- GoPro App nutzen
Die App ist sehr sinnvoll. Vergesst nicht vor der Aufnahme den Bildausschnitt mittels der GoPro App zu kontrollieren. Außerdem solltet ihr die GoPro App nutzen, um die Aufnahme zu starten und zu stoppen, damit ihr die Ausrichtung der GoPro nicht verändert (verwackelt). Überwachung des Fortschritts ist mit der GoPro App ebenso möglich.

- Dimension / Motiv beachten
die Einstellungen an der GoPro müsst ihr sehr individuell festlegen. Es gibt hierfür keine Faustformel zur Berechnung. Ihr müsst grundsätzlich folgendes unterscheiden:
o Bewegtes Motiv (Wolken, Fluss, Wald, befahrene Kreuzung)
o Feststehendes Motiv (stehende Autos)
Beides entweder mit einem Drehteller (Flow-Mow) oder ohne (rotierender Panoramakopf). In der ersten Variante stellt sich zusätzlich die Frage wie schnell sich das Motiv bewegt. Die Einstellungen variieren dann hauptsächlich im Intervall.


Verarbeitung / Videoschnitt:

Die Ordnerstruktur der GoPro sollte komplett auf den Computer übertragen werden. Die GoPro Studio Software erkennt automatisch welche Fotos zu welcher Sequenz gehören. In manchen Situationen funktioniert dies nicht immer zu 100%. In diesen Fällen empfiehlt es sich, jede Sequenz in einem separaten Ordner (beliebiger Name) zu speichern. Der Umgang mit der Software wird im Tutorial ebenso sehr deutlich dargestellt.


FAQ:

Im Internet wurde ein Problem schon sehr oft angesprochen und diskutiert. Es ist die Problematik, dass sich Media Dateien nicht in die GoPro Studio Software einfügen lassen, wenn sie auf der Partition C (Betriebssystempartition) liegen. Es wird dabei keine Fehlermeldung ausgegeben. Deshalb ist es für den Nutzer kaum ersichtlich, worin der Fehler besteht. Exportiert man die Avi oder Mov Dateien im ersten Konvertierungsschritt gleich auf die Partition D, hat man im Anschluss keine Probleme beim Importieren der Mediadateien in GoPro Studio.

Dieses Tutorial:

Das könnte dich auch interessieren:


Richtig coole Zeitrafferaufnahmen erreicht ihr mit diesem Zubehör:

Follow me on social media: